Zeittafel der Kubacher Kristallhöhle

 

1881 Entdeckung einer 64m langen, 36,5 m breiten und ca. 30 m hohen Tropfsteinhöhle beim Phosphoritabbau in Kubach. Die genaue Lage der Höhle wurde jedoch nicht festgehalten.
   
1906 Das „Weilburger Tageblatt“ berichtet über die Kubacher Tropfsteinhöhle.
   
1907 Der königliche Bergrat Polster aus Weilburg fertigt ein Gutachten über die Kubacher Tropfsteinhöhle an.
   
1955 & 1966 Initiativen des Oberlahnkreises und der Forschungsgruppe „Karst und Höhlen in Hessen“ bleiben ohne Erfolg.
   
1970 Studienrat Karl-Heinz Schröder stellt, tatkräftig unterstützt von seiner Frau Margrit, Nachforschungen zum Wieder finden der Kubacher Tropfsteinhöhlen an. Er findet Gleichgesinnte, die dieses Projekt unterstützen und mitarbeiten.
   
1972 Erste Aktivitäten werden unternommen und die infrage kommenden Gebiete werden mit verschiedenen Methoden (Geosonarmessungen, Luftbildauswertungen, Wünschelruteneinsatz) untersucht. Ein ehemaliger Schacht aus dem alten Phosphoritbergbau wird wieder aufgewältigt.
   
14.01.1973 Gründung der Interessengemeinschaft zur Erforschung und Erschließung der Kubacher Tropfsteinhöhlen.
   
22.-24.02.1973 Erste Suchbohrungen anhand von Überlieferungsdaten alter Kubacher Bürger.
   
18.04.-01.06.1973 Weitere Suchbohrungen werden durchgeführt.
   
04.07.-10.07.1973 Bei erneuten Suchbohrungen wird die 1. Kubacher Höhle (Kapelle) angebohrt und fotografiert.
   
25.09.1973 Bei Probebohrungen wird die heutige „Kubacher Kristallhöhle“ geortet und fotografiert.
   
28.11.1973 Gründung des Höhlenverein Kubach e.V.
   
31.01.1974 Die Gemeinde Kubach tritt dem Höhlenverein Kubach e.V. als korporatives Mitglied bei und überlässt dem Verein Grundstücke in Erbbaupacht. Später folgen der Kreisausschuss des Oberlahnkreises und die Gemeinde Weinbach.
   
01.04.1974 Bohrung eines 13 m tiefen Zugangsschachtes mit einem Durchmesser von 0,6 m zur „Kapelle“.
   
01.04.1974 Offizielle Einweihung des Zugangsschachtes zur „Kapelle“. Danach beginnen die Räumarbeiten durch den Höhlenverein Kubach e.V.
   
03.09.-15.10.1974 2. Schachtbohrung zur „Kubacher Kristallhöhle“. Bohrmeister Wachner betritt als erster Mensch seit ihrer Entdeckung die „Kubacher Kristallhöhle“.
   
1975 Suchbohrungen weisen eine 3. und 4. Höhle nach.
   
22.06.1975 Zwischen dem Höhlenverein Kubach e.V. und der Stadt Weilburg (die Gemeinde Kubach wurde eingegliedert) wird ein Vertrag über die Erschließung, Nutzung und Unterhaltung der Kubacher Höhlen abgeschlossen.
   
05.10.1975 Der Höhlenverein Kubach e.V. stellt den Geländeabschnitt für den Zugangsstollen fertig.
   
1975-1976 Der Zugangsstollen mit ca. 150 m Länge und 53 m Tiefe wird aufgefahren.
   
31.08.1979 Die Kubacher Kristallhöhle wird als Einzeldenkmal unter Naturschutz gestellt.
   
1976-1981 Die Kubacher Kristallhöhle wird durch Treppen, Stege und Beleuchtungsinstallation für den Fremdenverkehr erschlossen. Hierzu gehören die Errichtung eines Wirtschaftsgebäudes und das Anlegen eines Parkplatzes.
   
11.03.1981 Mit der Einweihung beginnt der Schauhöhlenbetrieb in der Kubacher Kristallhöhle.
   
1983-1984 Durch Grabungs- und Sprengarbeiten wird die sog. „Schulerkluft“ (nach dem gleichnamigen Bergmann) zugänglich gemacht.
   
15.07.1988 Einweihung des Freilicht-Steinemuseums.
   
21.05.1994 Einweihung des „Kapellengangs“. Der neue Rundweg verbindet die Bereiche „Dom“ und „Kapelle“ miteinander.
   
1996 Beginn der Aufwältigungsarbeiten am Cubach-Calk-Stollen.
   
19.07.1997 Einweihung des neuen Höhlenmuseums.
   
28.11.1998 25. jähriges Jubiläum des Höhlenverein Kubach e.V.
   
15.08.2000 Der 1.000.000. Besucher wird in der Kubacher Kristallhöhle begrüßt.
   
11.03.2006 25 Jahre Schauhöhlenbetrieb in der Kubacher Kristallhöhle. Ca. 1,3 Mio. Besucher haben bis zu diesem Zeitpunkt die Kubacher Kristallhöhle besucht.